TanjaGittasKunstGestöber
TanjaGittasKunstGestöber

Geschichten erfinden ja, aufschreiben nein – galt bis 2016 !

Da fragten mich Schulkinder, die ich derzeit mit großer Freude unterrichtete und betreute: Tanja, würdest du uns retten, wenn ein Amokläufer die Schule stürmt?" Wie müsste eine Frau wohl gestrickt sein, die so etwas könnte? Die Fantasie ging mit mir durch und schuf eine ziemlich schrille Geschichte, nach dem Motto: Normal kann jeder! Leider ist sie nicht jugendfrei. So schrieb und illustrierte ich noch zwei Kinderbücher, Gedichte, und Kurzgeschichten. Ich hoffe, dass Euch mein Schreibstil gefällt und die Kids mich inzwischen begnadigt haben. 

Mein Debüt-Roman, ein Romantikthriller, erschien Mitte Mai 2020! Titel: Die Frau, die es nicht gibt"

 

Erhältlich in allen Online-Shops und im Buchfachhandel: ISBN: 978-3-7481-9816-1

Supertoll wäre es, wenn ihr das Buch bei www.autorenwelt.de bestellt. Als Selfpublisherin muss ich alle Druckkosten selbst zahlen und verdiene pro Buch nur 56 Cent! Die "Autorenwelt" gibt nochmal 7% von ihrer Einnahme an meinem Buch dazu, so dass ich 84 Cent mehr bekomme. Immerhin! Falls Ihr lieber zum Buchfachhandel geht, möchte ich Euch "Lichtblick" Zwingenberg empfehlen (gegenüber Rewe). Der Inhaber war sofort an meinem Buch interessiert und musste schon mehrfach nachordern. Außerdem führen es die Buchhandlung Schlapp in Bensheim und die Buchhandlung Nuss in Bensheim-Auerbach.

 

Was erwartet Euch?

Es erwartet Euch ein Romantikthriller, der Euch ins Spannungsfeld extremer Gefühle katapultiert. Einerseits actiongeladen, rotzfrech, liebevoll und sexy , andererseits tiefgründig, rachelüstern und böse:

Leseprobe 1: Livia beim Schulpsychologen

 

„Wieso sollte es etwas Sexuelles bedeuten, wenn ich einem Jungen eine Schlange in seinen Schlafsack stecke?“

„Aufgrund Ihrer überdurchschnittlichen Intelligenztestergebnisse bin ich recht zuversichtlich, Frau Hengst. Sie werden von selbst darauf kommen.“

 

„Etwa wegen der Wörter „Schlange“, „Sack“ und „stecken“?

 

„Sehen Sie, Bingo!“

 

„Sie haben eine dreckige Fantasie, Dr. Drescher!“

 

„Wie bitte?“

 

„Sie haben eine dreckige Fantasie! Ich wollte den Kleinen auf der Klassenfahrt doch bloß ein bisschen erschrecken, weil der immerzu die Mädchen ärgert.“

 

„Ich muss mich von Ihnen hier nicht beleidigen lassen.“

 

„Lieber woanders?“

 

„Frau Hengst, bleiben Sie bitte bei der Sache! Es ist Ihre Stunde und Ihr Geld.“

 

„Eben drum! Wenn ich an die katastrophalen Geldschwünde denke, die Ihre Rechnungen auf meinem Konto verursachen, würde ich neben ehrlich, gerne noch gewalttätig werden. Darf ich?“

 

„Das wäre nicht gut für Ihr Profil.“

 

„Hallo, mein Profil ist fantastisch!“, liebevoll tätschelte Livia einen ihrer hübschen Wangenknochen. „Das hält was aus!“

 

„Ich meine Ihr berufliches Profil. Schließlich sind Sie Pädagogin.“

 

„Das hält auch was aus. Außerdem, Herr Dr. Drescher, wer sollte je davon erfahren?“, grinste sie frech, „schließlich unterliegen Sie doch der Schweigepflicht. Oder wollen Sie etwa Rufmord an mir begehen? Das würde den Typen vom Schulamt gar nicht gefallen. Sie sollen mich schließlich resozialisieren!“ Schelmisch fuchtelte Livia mit Ihrem Zeigefinger vor seiner Nase herum.

 

„Ähm“, unruhig rutschte Dr. Drescher auf seinem exklusiven Ledersessel hin und her. „Bei Androhung von Gewalttätigkeiten ist das etwas ganz Anderes.“

 

„Kommen Sie, erleuchten Sie mich. Lassen Sie mal ein bisschen was in Sachen Antiaggressionstraining sehen. Oder gibt es da etwa ein fachliches Leck?“

 

„Frau Hengst, was halten Sie davon, wenn wir die Stunde vertagen?“

 

„Ach, Sie ziehen den Schwanz ein?“

 

„Frau Hengst, hiermit weigere ich mich, Ihre Therapiesitzung für heute fortzusetzen.“

 

„Na, sag ich doch!“

Leseprobe 2: Pit in seinem geheimen Keller-Archiv

 

Lange betrachtete er sich den Zeitungsartikel über Livias Heldentat, nahm ihn ab und steckte ihn hier hin, steckte ihn dort hin. Schließlich platzierte er ihn wieder genau an der Stelle, wo er zuerst gewesen war. Genau in der Mitte der Wand. Dort blieb er hängen. Es fühlte sich richtig an, da es aussah, als sei diese berückende Frau dort eingekesselt und gefangen. Inmitten eines okkulten Bannkreises von Unglück, Leid und Schmerzen. Genau wie er. Nur, dass er sich mit Unglück, Leid und Schmerzen auskannte. Hier fühlte er sich klar im Vorteil. Pit schüttelte den Kopf. Eine Lehrerin der Rosenhainer Grundschule! Ausgerechnet! Ihre Arbeit war ihre Passion, weil sie diesen Ort, ihre Aufgabe und die Kinder aus ganzem Herzen liebte. Für ihn war sein Plan eine Passion, weil er das alles aus tiefstem Herzen hasste.

 

Diesmal würde ihn keiner ignorieren oder verspotten, bespucken und quälen. Die Heldin Rosenhains. Warum eigentlich nicht? Das macht die ganze Sache doch noch viel spannender!", sagte er laut und lachte bitter. Die Heldin und der Antiheld. Sie würden gemeinsam sterben. Das Schicksal winkte Pit ins Gesicht, das Rad begann sich langsam, aber sicher zu Ende zu drehen.

 

Leseprobe 3: Der kolumbianische Waffen- und Drogenbaron Juan Montero Fernandez besucht Lissis Grab. Die verstorbene Frau von Onkel Charly war nicht nur dessen große Liebe ...

Juan stand mit hochgeschlagenem Mantelkragen auf dem kleinen Rosenhainer Friedhof, direkt vor Lissis Grab. Es regnete immer noch und ein kühler Wind fuhr ihm unangenehm durch sämtliche Glieder. Sein übliches Geschenk, ein Strauß langstieliger Baccara-Rosen, sprengte fast die schmale Friedhofsvase. Doch die flammend roten Blüten trotzten dem traurig verhangenen Himmel in voll erblühter Herrlichkeit. Juan ging in die Knie und legte eine seiner Handflächen auf den nassen, kühlen Marmor. Sofort sah er sie vor sich. Wie sie in ihrem schneeweißen Ballkleid alle Blicke auf sich zog und mit spielerischer Leichtigkeit ihren verzückten Hofstaat begeisterte. Und er sah sie vor sich, wie sie litt, wie sie täglich ein wenig mehr auszehrte, um schließlich nur noch ein Abbild dessen zu sein, was die Liebe zu ihr in seinem Herzen trug. Ganz still und leise wurde Lissi zum Engel. Das pompöse weiße Kleid verwandelte sich in einen tristen weißen Krankenhauskittel. Es machte ihn schwach, diese Bilder immer wieder wie einen Stummfilm vor sich ablaufen zu sehen und diesen unglaublichen Verlust zu fühlen. 

Juan weinte. Der Himmel weinte mit ihm und spülte ihm gnädig die Tränen vom Gesicht. Doch es gab keinen Trost. Die Zeit perlte mit den Wassertropfen unwiederbringlich dahin und der Hass blieb, wo er war. Irgendwann rappelte er sich auf, bekreuzigte sich und lief langsam, als trüge er eine tonnenschwere Last auf dem Rücken, zum Parkplatz zurück. Vielleicht werde ich heute zum letzten Mal diesen bitteren Weg beschreiten, überlegte er und hoffte, seine Pein würde durch Charlys Leid an Kraft verlieren. Dessen verrückte Nichte musste sterben. Dieser unkultivierte Waldschratt sollte alles verlieren, was ihm lieb und teuer war. Vielleicht konnte er dann endlich loslassen. Der Kolumbianer blieb stehen und schaute noch einmal zurück. Sein eleganter Mantel flatterte im Wind. Es wurde Zeit. Er fühlte sich alt.


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Buchmesse im Ried am 7./ 8. März 2020, Stand der IBA Interessgemeinschaft Bergsträßer Autorinnen und Autoren

Presseartikel im Bergsträßer Anzeiger, vom 13. Juli 2020

Auf den Spuren meiner Hauptfigur Livia Hengst. Im August 2020 musste ich ihr Traumauto, eine schwarze Corvette C3, unbedingt selbst einmal ausprobieren ! Fazit: WOWOWOW !!!

Ich schreibe am liebsten gemütlich eingekuschelt, in Gesellschaft meiner Kätzchen (hier mit Kater Chappi) und zwischendurch genieße ich ein bisschen Live-Musik ...

Lesung aus: "Die Frau, die es nicht gibt" im Rahmen der Trilogie der schönen Dinge (Lesung-Kunstausstellung-Weinprobe) im Nibelungen-Kunst-Palast / Elmshausen,

am 10. Oktober 2020

Presseartikel im Bergsträßer Anzeiger, vom 16. Oktober 2020

Termine 2020

07. / 08. März, 11-18 Uhr:  24. Buchmesse im Ried

Altrheinhalle Stockstadt, Insel-Kühkopf-Straße 1, 64589 Stockstadt

Präsentation und Verkauf am Messestand der Interessen-    gemeinschaft Bergsträßer Autorinnen und Autoren (IBA)

 

07. März,17 Uhr: Gemeinsame Lesung 

Dr. Klaus Michel aus: Pfeffer und Salz" und Tanja Gitta Sattler aus: Die Frau, die es nicht gibt" - Infos: Literaturportal Südhessen

 

25. März, 19.30 Uhr: Lesung im See you Café / DA

!!! LEIDER ABGESAGT WEGEN CORONA !!! 

 

08. September, 19.30 Uhr: Lesung in der Sonne / Alsbach

!!! LEIDER ABGESAGT WEGEN CORONA !!!

 

10. Oktober, 19.00 Uhr: Lesung im Rahmen einer Midissage im

Nibelungen-Kunst-Palast, Nibelungenstraße 50, 64686 Lautertal

Infos/Anmeldung: Karin Wissig, Galeristin, 0172-1329539

 

14. November, 11-18 Uhr: Buchmesse Aschaffenburg im

Schloss Johannisburg !!! ABGESAGT WEGEN CORONA !!!

 

Dezember: IBA - Bücherstand auf dem Weihnachtsmarkt in Alsbach - Hähnlein !!! ABGESAGT WEGEN CORONA !!!

 

15. Dezember: Bücher und Kulinarischer Foto-Kalender 2021 von Tanja Gitta Sattler auf dem Wintermarkt im Nibelungen-Kunst-Palast, Nibelungenstraße 50, 64686 Lautertal !!! ABGESAGT WEGEN CORONA !!!

 

01.-03. Dezember: Bücher und Kulinarischer Foto-Kalender 2021 von Tanja Gitta Sattler am Stand "Kunsthandwerk von Peter Mohr" auf dem Bensheimer Weihnachtsmarkt !!! ABGESAGT WEGEN CORONA !!!